EsterhazyBlog

18 Nov, 2009

Ernennung von Ehrenbürgern in Budapest - mit Eklat

Geschrieben von: Blogger In: Péter

Am Dienstag ernannte der Oberbürgermeister von Budapest zehn Personen zu Ehrenbürgern der Stadt. Darunter sind viele heimische, aber auch internationale Berümtheiten, u.a. der Schriftsteller Péter Esterházy, der Dirigent und Generalmusikdirektor der Staatsoper, Ádám Fischer, der Historiker Ferenc Glatz sowie weitere Vertreter der Wissenschaften, Architektur und von gesellschaftlichen Organisationen. Auch Gyula Grosics, die heute 83jährige Towartlegende des “Goldenen Teams” der 50er Jahre, erhielt die höchste Auszeichnung, die eine Stadt zu vergeben hat. Grosics gab die Ehrung aber umgehend zurück, mit der Begründung, dass er die einzige Person “aus dem rechten politischen Spektrum” unter den Geehrten sei, was er nicht akzeptieren könne.

Gefunden in: Pester Lloyd

11 Nov, 2009

“Harmonia Caelestis”: Fürstendämmerung

Geschrieben von: Blogger In: Péter

Wahrscheinlich ist dieses von David Marton inszenierte Musiktheater die bisher beste Produktion der jungen Ära von Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann; zwei Stunden komischer, melancholischer Disharmonie mit einem fabelhaften Ensemble von acht Schauspielern und Musikern, die sich auf die jüngere Geschichte der alten Familie Esterházy in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentrierten; enteignen, überwachen, strafen, und doch auch der verzweifelte Versuch, Würde zu bewahren. … Standing Ovations bei der Premiere.

Gefunden in: Die Presse

24 Oct, 2009

Manes-Sperber-Preis für Peter Esterhazy

Geschrieben von: Blogger In: Péter

Der ungarische Schriftsteller Peter Esterhazy wird am kommenden Dienstag (27. Oktober) mit dem Manes-Sperber-Preis für Literatur 2009 ausgezeichnet. Der mit 7.300 Euro dotierte Preis “für hervorragende literarische Leistungen” wird dem 59-jährigen Autor von Kulturministerin Claudia Schmied verliehen, die Laudatio hält Ulrich Weinzierl.

Gefunden in: Der Standard

22 Oct, 2009

Haydn unverstanden

Geschrieben von: Blogger In: Haydn

Wie sehr diese Familie ein Spiegel der österreichisch-ungarischen Monarchie und ihrer heutigen Nachfolgestaaten ist, damit hatte zuletzt Péter Esterházy in “Harmonia Caelestis” beeindruckt.

Franz Esterházy de Galántha, ein anderes Familienmitglied, hätte also vieles nicht nur über “Haydn und die Esterházys” zu erzählen gehabt. Vorausgesetzt, Johannes Grotzky, Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks, hätte nicht derart nichtssagende, ja desinteressierte Fragen vor sich hingemurmelt, und das auch noch so unverständlich, dass er im Prinzregententheater mehrfach von “Lauter!”Rufen unterbrochen wurde.

Der junge Graf wusste da auch nur noch in standesgemäßer Zurückhaltung vom einmaligen “Rokokovergnügungspark” und “ungarischen Versailles” zu plaudern: Auf Schloss Eszterháza hatte Joseph Haydn für Fürst Nikolaus I. “den Prachtliebenden” 30 Jahre lang bis zu 170 Vorstellungen im Jahr geleitet. …

Gefunden in: Süddeutsche Zeitung, 19.10.2009, Ausgabe Bayern, München, S. 52

14 Oct, 2009

Neuer Glanz für alte Pracht

Geschrieben von: Blogger In: Esterháza

Schloss Esterháza gilt als das “Versailles” Ungarns, nur die Mittel dafür waren eher die eines Dorfmuseums. Auch das Schloss in Nádasladány musste lange improvisieren, beide Schlösser erleben nun eine systematische Renovierung. …

Bei all den Arbeiten bleibt das Schloss aber die gesamte Zeit für Besucher geöffnet. Die erste Phase der aufwendigen aber längst überfälligen Renovierung, umfasst auch die Restauration der Südfassade, die Reparatur des Dachs des Marionettentheaters und den Um-, bzw. Rückbau des Parks. Diese Maßnahmen sollen 2011 abgeschlossen werden können. 90% der Kosten in Höhe von ca. 7 Mio EUR dafür, kommen aus EU-Mitteln, die Planungen laufen schon seit 2007. …

Gefunden in: Pester Lloyd

05 Oct, 2009

«Der Fußball gehört dem Volk»

Geschrieben von: Blogger In: Uncategorized

Neben der Ehrung Menottis gerät auch die Laudatio Jürgen Kaubes (Frankfurter Allgemeine Zeitung) auf Péter Esterházy zu einem Höhepunkt des Abends. Er nennt elf Gründe, warum der Ungar mit «Keine Kunst» das beste Fußball-Buch des Jahres geschrieben habe. Einer davon: «Das Wort Fußball und verwandte Begriffe kommen in dem Roman auf 250 Seiten 74 Mal vor. In ,Krieg und Frieden‘ von Tolstoi kommt es auf 1300 Seiten kein einziges Mal vor.» Ein weiterer: «Das ist der einzige Roman der Weltliteratur, in dem die Akademie für Fußball-Kultur erwähnt wird.» Esterházy war schon 2006 bei der Gala zu Gast und lässt seinen Erzähler in «Keine Kunst» darüber berichten.

Gefunden in: NÜRNBERGER ZEITUNG

01 Oct, 2009

Kulturmanager Weidinger verlässt Esterházy

Geschrieben von: Blogger In: Uncategorized

… Er, Weidinger, habe Anfang März mit großem Elan seine Aufgabe als Leiter der Unternehmenssparte Kultur der Esterházy Betriebe begonnen, doch bald feststellen müssen, dass für die zwischen 35 und 70 Millionen Euro geschätzten Renovierungs-Pläne in Schloss Esterházy das Geld selbst “mittelfristig nicht aufzutreiben” sei. Das werde sich auch sobald nicht ändern. “Ich bin aber ein Errichter, ein Gestalter”, so Weidinger, “daher habe ich nach vier Monaten beschlossen, dass das keinen Sinn macht.”

Gefunden in: KURIER

19 Sep, 2009

Zwei Nationen, eine Grundausbildung

Geschrieben von: Blogger In: Husaren

Erstmals in der Geschichte der deutsch-französischen Brigade ist gestern bei einem Appell in der Immendinger Ortsmitte ein Kontingent französischer Rekruten ins dritte Husarenregiment aufgenommen worden, das eine gemeinsame Grundausbildung mit Soldaten des deutschen Artilleriebataillons 295 absolviert hat. Kommandeur Colonel Benoit Paris betonte die Bedeutung dieser Zeremonie für die binationale Freundschaft.

Für die jungen französischen Soldaten bedeutete der Appell mit ihrer Vorstellung gegenüber der Standarte des Regiments und der Übergabe ihrer Kopfbedeckung - des „Képi” - das Ende ihrer Grundausbildung und den offiziellen Beginn ihres Diensts an Frankreich innerhalb der Esterhazy-Husaren.

Gefunden in: SÜDKURIER

30 Aug, 2009

Nürnberg zeichnet Péter Esterházy aus

Geschrieben von: Blogger In: Péter| Uncategorized

Die Deutsche Akademie für Fußballkultur in Nürnberg hat sich in drei weiteren Kategorien auf die Gewinner ihrer Fußball-Kulturpreise 2009 festgelegt.

Das beste Fußballbuch des Jahres schreibt die Jury einem weltbekannten Literaten zu: Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy, Jahrgang 1950 und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (2004), erhält den Preis für seinen jüngsten Roman «Keine Kunst«.

Darin verschränkt er die Geschichte seiner Mutter Lili mit der ungarischen Fußballspielerlegende Ferenc Puskás. Jurymitglied Jürgen Kaube lobt das Buch als «ödipale Prosa ersten Ranges« über den «Ballsport als komisch-ergreifendes Familienschicksal«. Bereits 2006 hatte Esterházy in Nürnberg die Bronzemedaille für seine «Deutschlandreise im Strafraum« errungen.

Gefunden in: NÜRNBERGER ZEITUNG

16 Aug, 2009

Wiener Theaterherbst ist vielversprechend

Geschrieben von: Blogger In: Péter| Uncategorized

Alle Augen richten sich in diesem Herbst auf den Eröffnungs- marathon von Matthias Hartmann als neuer Direktor des Burgtheaters, der sich am 4. September mit der Inszenierung beider Teile von Goethes “Faust” dem Wiener Publikum vorstellt. …

Im Kasino steht im November die Uraufführung von “Harmonia Caelestis” nach Peter Esterházy (Regie: David Marton) auf dem Plan. …

Gefunden in: Kurier

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In diesem Blog erwarten Sie in unregelmäßigen Abständen Beiträge aus der Welt der Familie Esterházy. Lassen Sie sich überraschen.