EsterhazyBlog

28 Aug, 2010

Baumpaten feiern die Walnussmeile

Geschrieben von: Blogger In: Produkt

In dem aufgeschütteten Hohlweg, einst der Weg der Postkutsche von der Frankfurter Straße Richtung Stockheim, stehen nun acht gespendete Nussbäume in einer Reihe, und damit ist die Pflanzaktion auch abgeschlossen. Jeder Baum hat einen Paten, der selbstverständlich auch eine Urkunde über die Patenschaft über einen Nussbaum der Sorte Esterhazy II erhielt. Auf der Rückseite der Urkunde ist auf einem Lageplan der genaue Standort der Bäume mit den besonders großen Früchten mit dünner Schale und der jeweilige Pate verzeichnet.

Gefunden in: Zeitungsgruppe Zentralhessen

08 Jul, 2010

“Man muss hineingehen wie ein Wildschwein. Wie Müller.”

Geschrieben von: Blogger In: Péter

11FREUNDE: Die Liverpooler Trainerlegende Bill Shankly sagte: »Einige Leute halten Fußball für einen Kampf um Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich versichere Ihnen, dass es viel ernster ist!«

PÉTER ESTERHÁZY(lacht) Sehr wahr! Und auch wieder nicht: Wenn man Fußball als Teil der Gesellschaft betrachtet, dann gelten solche Metaphern natürlich nicht. Aber das interessiert mich weniger. Ich betrachte, was in diesem Viereck passiert. Und da kann man nach einem verlorenen Spiel nun mal nicht sagen: “Ach, es war doch nur ein Spiel!” Dann sollte man es gleich bleiben lassen.

Gefunden in: Tagesspiegel

19 Jun, 2010

Marcell Esterhazy und Ungarns rebellische Kinder

Geschrieben von: Blogger In: Ausstellung

Am Anfang war eine Party mit Familie und Freunden 1996. Man feierte, amüsierte sich - dann eine dieser Party-Ideen: Eine vergessene Brille wurde herumgereicht, einer nach dem anderen setzte sie auf, posierte vor einem Vorhang. Schnappschüsse entstanden.

Dass die Brille eigentlich dem ungarischen Literaten Miklós Mészöly gehörte, dem 2001 verstorbenen Romancier und seinerzeit gern gesehenen Gast im Hause der Familie Peter Esterhazy, gewann erst später an Bedeutung.

Inzwischen ist Marcell Esterhazy, Sohn des ungarischen Schriftstellers, 32 Jahre alt. Die Schnappschüsse entdeckte er 2006 im Fotoalbum seiner Schwester. Jetzt steht er vor den alten Bildern, die er vergrößert hat und als Werkreihe unter dem Titel „Die Brille von Miklós Meszöly” im Atelier am Eck präsentiert. Anrührend nostalgisch kommen die Fotos mit ihren verblassten Farben daher: Esterhazys kleine Schwester mit der unmodernen Riesenbrille, seine Freunde, Marcell selbst. In der Rückschau eine konzeptionelle Arbeit von Anfang an, die nicht nur an Privates, sondern auch an Ungarns politischen Umbruch erinnert, den Intellektuelle wie Mészöly durchaus beeinflusst haben.

Zwei Monate ist Esterhazy als Gastkünstler des Landes am Rhein. Seine Ausstellung „Entfants terribles“, Fotografie, Video, Skulptur, zeigt er im Rahmen des NRW-Festivals „Scene Ungarn“.

Gefunden in: Der Westen

06 Jun, 2010

Royal Academy to exhibit Hungary’s art treasures

Geschrieben von: Blogger In: Ausstellung

Masterpieces from one of central Europe’s finest state collections - many of which have never before been on loan - are to fill a rather large hole in the Royal Academy’s autumn schedule, it was announced yesterday. The works being lent by Hungary’s Museum of Fine Arts and its National Gallery represent a who’s who of art history.

Hungary’s state collection of international art was begun in the 17th century and expanded dramatically during the rule of Prince Nikolaus Esterhazy in the late 18th century.

Gefunden in: The Guardian

09 May, 2010

Ein historisches Erbe von höchstem Wert

Geschrieben von: Blogger In: Uncategorized

Vorgesehen ist eine Gesamtinstandsetzung der Wirtschaftsgebäude mit den Stadeln 1 und 2, der Hofpfisterei sowie den Kuh- und Pferdestallungen mit Hinterem Tor. Vor allem geht es um

Dachreparaturen sowie die Sanierung der Fassaden. Die Wirtschaftsgebäude wurden früher für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Es ist geplant, die Stadel 1 und 2 künftig öffentlich zugänglich zu machen und als Versammlungs- und Veranstaltungsräume zu nutzen. Die Wirtschaftsgebäude sollen auch durch den Verein „Schwäbisches Literaturschloss Edelstetten” genutzt werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich laut Sauter auf etwa 900 000 Euro. Für den das Ortsbild prägenden Anteil belaufen sich die zuwendungsfähigen Kosten auf 500 000 Euro. Die Förderung durch die Bayerische Landesstiftung macht somit 11,4 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten aus. Die Fürstlich Esterházy’sche Domänenverwaltung hatte einen Zuschuss von 60 000 Euro beantragt. Die restlichen Kosten sollen anteilig durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, den Entschädigungsfonds, den Markt Neuburg, den Landkreis, den Bezirk Schwaben, das Amt für ländliche Entwicklung sowie aus Eigenmitteln finanziert werden.

Gefunden in: Augsburger Allgemeine

01 May, 2010

‘Not Art: A Novel’ by Péter Esterházy

Geschrieben von: Blogger In: Péter

A Hungarian writer’s deft, superb new novel frames a mother-son relationship in terms of their mutual affection for soccer.

For Esterházy’s real achievement in this brief novel is to use the language of football to produce a work that truly contains multitudes. Despite its title, if this novel is anything, it is definitely art, replete with all the requisite qualities: artfulness, artistry and a necessary artifice superbly grounded in existential reality.

Gefunden in: The Los Angeles Times

01 May, 2010

Flüchtlingen und Tieren Heimat gegeben

Geschrieben von: Blogger In: Uncategorized

Im Eringer Schloss gab es einen hohen Geburtstag zu feiern: Marie-Gabrielle Gräfin Esterházy de Galántha wurde 90 Jahre alt.

Eine schier unmögliche Aufgabe stand nun vor der Schlossherrin, die mehrfach täglich Dutzende von Menschen, darunter auch viele Kinder, Alte und Kranke, mit Lebensmittel versorgte. Das große Schloss war bald restlos überfüllt. Als „Trümmerfrau”, wie sich die Gräfin noch Jahre später selbst bezeichnet hatte, war sie damals zusammen mit weiteren Helfern oft an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit angelangt.
Ihre große Hilfsbereitschaft hatte sie auch in ihrem späteren Leben nie verloren. Viele Jahre nach Kriegsende nahm die Gräfin mehrfach Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen bei sich auf, damit diese in Ering wenigstens ein paar Jahre unbeschwert aufwachsen konnten.

Als die eigenen Kinder aus dem Haus waren, wandte sie sich ganz ihrer weiteren Liebe, den Tieren, zu. Wenn es ihre Zeit erlaubte, ritt sie aus und gab Kindern Reitunterricht, darüber hinaus züchtete sie über viele Jahre Pferde.

Gefunden in: Passauer Neue Presse

18 Apr, 2010

Unser Leben ist nicht linear

Geschrieben von: Blogger In: Péter

Dass Esterházys fulminante ästhetische Absage an die Untiefen des sozialistischen Realismus für die ungarische Literatur bahnbrechend gewirkt hat, ist die eine Seite. Dass er sich in eine andere literarische Tradition Ungarns gestellt hat, in der für ihn der „Kornél Esti”-Autor Kosztolányi eine wesentliche Rolle spielt, ist die andere. Zu Stundentenzeiten hätten seine Freunde ihn „Esti” genannt, schreibt Esterházy im Nachwort zu Kosztolányis Novellensammlung, und diese neuerliche Ausdeutung des Familiennamens, meint der mit europäischen Literaturpreisen geradezu überhäufte Autor, sei „bisher meine größte Auszeichnung”. Heute feiert Péter Esterházy seinen sechzigsten Geburtstag.

Gefunden in: Frankfurter Allgemeine Zeitung

26 Jan, 2010

Korngold: Die tote Stadt

Geschrieben von: Blogger In: Paul

Drei wichtige Aufführungen von Korngolds «Toter Stadt» in jüngerer Zeit: Zü­rich 2003, Berlin 2004, Salzburg, ebenfalls 2004. Man kann das als Repertoire-Bestätigung für eine Oper werten, die nach ihrer als sensationell empfundenen Doppeluraufführung (1920) von neuer Sachlichkeit lange in die Ecke gedrückt wurde. Die bis heute kritisierte Holly­wood-Karriere des exilierten Komponis­ten tat ein Übriges. In Hagen ist die «Tote Stadt» jetzt erstmals seit 1928 zu hören.

Wie vor ihm schon Günter Krämer (Düsseldorf/Köln) macht Regisseur Paul Esterhazy Anleihen bei dem mit Doppelgängerfiguren spielenden Hitchcock-Film «Vertigo». Doch während Krämer kühle Szenenbilder gegen die morbide Klanglichkeit Korngolds setzte, wird in Hagen eine nippeshafte Einsiedelei gezeigt, mit Bildchen, Erinnerungsstücken, kuriosem Mobiliar (Ausstattung: Pia Jans­sen).

Gefunden in: kultiversum

24 Dec, 2009

Gala 2009: Lesung Péter Esterházy “Keine Kunst”

Geschrieben von: Blogger In: Produkt| Péter

Gefunden in: www.fussball-kultur.org

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In diesem Blog erwarten Sie in unregelmäßigen Abständen Beiträge aus der Welt der Familie Esterházy. Lassen Sie sich überraschen.