… Ein Labor, Expeditionen, Multimedia und prominente Botschafter: Museumsleiterin Clémentine Deliss hat das neue Programm des Weltkulturenmuseums vorgestellt. Die erste Ausstellung eröffnet im Herbst. … Für das Weltkulturenlabor hat der Wiener Möbeldesigner Mathis Esterhazy eigens eine neue Möbelserie entworfen. …
Gefunden in: Journal Frankfurt

Eine Vielzahl an Ausstellungen, umfangreiches Kinderkulturprogramm, mehr als 200 Konzerte allein in Österreich, eine Schau in Budapest, ein Themenschwerpunkt im deutschen Thüringen: Da scheint die Bezeichnung “Lisztomania 2011″ für den Veranstaltungsreigen anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Liszt mehr als treffend zu sein. Und dennoch handelt es sich dabei keineswegs um eine Wortschöpfung der Gegenwart. War es doch Dichter Heinrich Heine, der den Begriff “Lisztomanie” bereits 1841/42 im Rahmen der umjubelten Konzerttournee des vielseitigen Pianisten, Dirigenten und Komponisten prägte. …
Gefunden in: Kleine Zeitung
24 Dec, 2010
Geschrieben von: Blogger In: Paul
… So kann der vorhersehbare Verfall einer Ehe im Himmel paradiesischer amerikanischer Vorstädte seinen maliziösen Lauf nehmen. Anders gesagt, die kühle, spöttische Kritik am „American way of life”, die Bernstein seinerzeit beabsichtigte. Zu deren Vermittlung trägt die prägnante deutsche Fassung des Librettos von Paul Esterhazy wesentlich bei. …
Gefunden in: Gießener Anzeiger
08 Dec, 2010
Geschrieben von: Blogger In: Péter

Der “Produktionsroman” ist Esterházys Debütwerk und mit 30-jähriger Verspätung auf deutsch erschienen. Er erinnert darin auch an die Demütigung, Enteignung und Verfolgung der alten ungarischen Adelsklasse durch das kommunistische Regime.
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Ehemalige Großgrundbesitzerinnen und Schlossherrinnen mussten sich als Putzfrauen verdingen, auch die Familie Esterházy wurde enteignet und ausgesiedelt, Esterházys Vater musste beim Straßenbau arbeiten. Und trotzdem herrscht ein leichter, amüsanter Ton ohne Spur von Bitterkeit oder Leidenspathos.
Der Autor macht sich lustig über die tollpatschigen, verbissenen Parteifunktionäre. Der Roman erweckt den Eindruck, dass die Kommunisten im Grunde der Familie nichts anhaben können. Ihr Standesbewusstsein, ihre Grandezza, ihre jahrhundertelange Familiengeschichte können nicht enteignet werden.
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Gefunden in: Deutschland Radio
… Im aktuellen Chilbi-Theaterstück “Lebenslust und Verbrechen” dreht sich alles um - historisch belegte - amouröse und kriminelle Begebenheiten in der Stadt. Eine dieser Geschichten mit amourösem Hintergrund behandelt die Flucht von Gräfin Esterházy und ihres Liebhabers Schulenburg durch den Rhein bei Waldshut in die Schweiz. Simone Endres und Jörg Hilger von der Theaterwerkstatt Heidelberg spielten nun am Rhein diese Szene nach. Und ein Sprung ins Kühle Rheinwasser gehörte am Ende dazu. Ein Sprung aus dem Fenster eines Gashofs, mit dem sich die zwei Liebenden vor ihren Verfolgern retten, gehört auch zur Szene. Das Fenster, das dabei im eingespielten Film beim Chilbi-Theater zu sehen sein wird, gehört übrigens zum am Rhein gelegenen Waldshuter Gasthof Fährhaus. …
Gefunden in: Badische Zeitung
27 Oct, 2010
Geschrieben von: Blogger In: Marcell
“Black-and-white” relies on the closing scene of Gyula Gazdag’s 1971 film, The Whistling Cobblestone (Sípoló macskakő), in which the artist’s paternal grand-father appeared as an extra. We can see a man on a train, who now looks in our eyes, now stares in front of him with eyes lowered. The video loop reflects the artist’s relation to, as well as questions and doubts about, his family and past, all the ambivalence and tension that exists between things experienced and known, between reason and sentiment.
… Die Strasse, die aus dem Dorf hinausführt, überquert das Flüsschen Torma. Es fliesst giftrot durch giftrote Felder, auf denen die Skelette verbrannter Sonnenblumen in den strahlend blauen Herbsthimmel ragen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Devecser. Niemand hält uns auf. Das Städtchen mit seinen 5200 Einwohnern mutet an wie ein Ort inmitten einer Kriegszone, Devecser gleicht einem Heerlager: Endlose Kolonnen von Militärfahrzeugen fahren im Schritttempo durch die Hauptstrasse, Einwohner, die sich notdürftig mit Masken zu schützen versuchen, schleppen Mineralwasserflaschen aus improvisierten Depots. Im Park des Esterhazy-Schlosses hat das Rote Kreuz Feldküchen eingerichtet. Im Bahnhof, wo sonst nur Lokalzüge halten, warten fünf lange Zugskombinationen. …
Gefunden in: Neue Zürcher Zeitung
11 Oct, 2010
Geschrieben von: Blogger In: Péter
… Zuvor hatte die Schriftstellerin Griselda Gambaro eine wenig konturierte Rede über Literatur, Politik und Macht gehalten (man wünschte sich zur Eröffnung endlich wieder einmal Brillanz und Tiefe à la Péter Esterházy). …
Gefunden in: Neue Zürcher Zeitung
Im Kern der von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert reichenden Sammlung stehen Alte Meister aus dem Besitz der führenden ungarischen Adelsfamilie der Esterhazy, die 1871 vom Museum für Schöne Künste erworben wurden. Eine der Perlen der Ausstellung ist die sogenannte Esterhazy Madonna, das 1508 von Raffael geschaffene Gemälde „Maria mit Christuskind und Johannes dem Täufer.”
Gefunden in: Focus Online
… Nah dran und weit weg. Beiden Prinzipien werden die Besucher beim „Lear” begegnen. Nah ans Geschehen ran will Regisseur Paul Esterhazy. Genauer gesagt ins Gehirn der Hauptfigur, König Lear. Denn er inszeniert dieses Vater-Töchter-Drama um Heuchelei, Machtgier und Gewalt als eine Bilderfolge, die im Kopf des sterbenden Königs abläuft. Er befindet sich im Sterbezimmer eines Krankenhauses. Videokameras übernehmen eine Lupenfunktion und zeigen Details des Geschehens live in Großaufnahme. Esterhazy räumte ein, dass die 1978 uraufgeführte Oper wenig Trost bereithält - entdeckt aber doch einen quasi religiösen Hintergrund, da dieses Stück von Reimann als Sühneprozess eines Menschen verstanden werden kann, der große Schuld auf sich geladen hat. …
Gefunden in: Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung